Da mittlerweile bis auf Windows 98 und ältere Systeme alle NTFS verstehen, wollte ich meine externe Platte zwecks angeblich höherer Datensicherheit durch Journaling auch konvertieren.
Hier der Befehl, den man dazu nach Druck auf Windowstaste + R in die Kommandozeile eingeben muss:
X = Laufwerksbuchstabe des zu konvertierenden Laufwerks
CONVERT X: /FS:NTFS
Bei der Frage nach der Volumenbezeichnung muss der Aktuelle Laufwerksname angegeben werden.
Das Ganze geht ziemlich flott und hat bei 500GB 2,5″ etwa 3 Minuten gebraucht.
Die NTFS Vorteile kann man sich bei winfaq ansehen.
Von NTFS zu FAT32 zurück geht’s, ohne Datenverlust und kostenlos, soweit ich weiß nur per GParted.
Firefox hat ab Version 3 ein Sicherheitsfeature eingebaut, was dem Windows Dateisystem mitteilt, ob eine Datei aus dem Lokalen Netzwerk oder dem Internet heruntergeladen wurde. Windows blendet dann bei neuen Internetdownloads immer einen (überflüssigen) Sicherheitsdialog ein, um zu fragen, ob diese nicht verifizierte Software ausgeführt werden soll.
Eine Anleitung, wie man das abstellt habe ich im Computerbase Forum gefunden und möchte die nötigen Befehle hier kurz wiedergeben:
Start > Systemsteuerung > System > Erweitert > Umgebungsvariablen > Neu
Dort eine Systemvariable mit dem Namen
SEE_MASK_NOZONECHECKS
mit dem Wert 1 erstellen.
Das reicht schon aus um Windows die Zoneninformationen ignorieren zu lassen.
Wer auf nummer sicher gehen will unterbindet das Erstellen von Zoneninformationen komplett, i.d. er folgenden Key zur Registry hinzufügt:
Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Attachments]
"SaveZoneInformation"=dword:00000001

*.reg Datei heruterladen:
nozoneinfo.reg

Microsoft ist für seine ständigen Sicherheitsnachfragen und z.T. überflüssigen Dialogfelder bekannt. Dass sich die Tradition in Vista fortsetzt ist schade. Die von Linux übernommenen Nachfragen bei Systemdateiänderungen sind ja i.O., eine Umfrage zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit auch – wäre da der Dialog zur Teilnahme nicht schon benutzerunfreundlich.
Der Ok-Button lässt sich dort nämlich erst auswählen, wenn man einmal den oberen, dann wieder den unteren Auswahlpunkt markiert. (siehe Screenshot)
Ich wollte nicht teilnehmen, obwohl es wohl dringend nötig wäre.
Folgende Verknüpfung lässt den Windows-Explorer mit einem vorher definierten Ordner (Hier z.B. C:\Programme) öffnen:
%SystemRoot%\explorer.exe /n,/e,C:\Programme
Mac OS ist seither ein Begriff, wenn es um die einfache Usability geht. Mittlerweile ist auch fast jede Software für den Mac verfügbar. Trotzdem scheint sich Parallels noch gut zu verkaufen. Warum also nicht Windows ein wenig anpassen, um die Bedienbarkeit zu verbessern? Für die Effekte wird allerdings ein einigermaßen aktueller PC benötigt (etwa ab 1Ghz CPU & 1Gb Ram).
Folgende Programme habe ich verwendet:
- ObjectDock
- Stacks Docklet für Objectdock
- KK Menu – Ersetzt die Trayiconanzeige der Taskleiste
- Skins für das Objectdock (Flat / 3D Bar)
- Icons für das Dock (z.B. Vista Icon Pack ST, Aeon Icon Pack)
- ÜberIcon – 3D-Effekte bei Doppelklick auf Icons
- Y’z Shadow – Gibt den Fenstern einen Schatten (braucht recht viel Leistung)

- WinRoll – Lässt Fenster bei Rechtsklick auf den Titel bis auf die Titelleiste verschwinden
- WinExposé – Kann Alt-Tab ersetzen
- Mac OS X Curosr Pack
- Ein Apple Desktop Theme (weiß / bunt) & UXTheme Patcher / UXTender (hatte Probeleme mit dem Gastaccount beim UXTheme Patcher)
- Yahoo Widgets (Widgets: Dashboard Weather, Elegant Stickies)
- TaskBar Hider / Transbar – um die Taskleiste zu verstecken (die Funktion ist bei Objectdock integriert)
- Splashkiller – gegen die, die optik störenden Splashscreens
- Yodm3d – Eher eine Spielerei: Der 3d-Desktopwürfel für Virtuelle Desktops
- Wallpaper (Screenshot) & Mehr Wallpaper
- Icons – Passende Icon-Packs
Mit diesem Softwarepaket kommt man dem Desktop eines Macs schon recht nah. Lediglich tiefere Systemeingriffe, wie die Änderung des Bootlogos und der Anmeldedialoge habe ich nicht vorgenommen. Diese können mit FlyakiteOSX ebenfalls angepasst werden. Das Angebot, einen Systemwiederherstellungspunkt zu erstellen, sollte man aber annehmen, falls Probleme auftreten.
Leider passiert es allzu schnell, dass eine Datei ungewollt gelöscht wird. Gerade bei Wechseldatenträgern kann man diese unter Windows dann nicht mehr aus dem
Papierkorb wiederherstellen. Helfen können da z.B. die kostenlosen Datenrettungstools Avira Unearase Personal oder Recuva. Auch PCInspector und speziell für Fotos PhotorRec sind kostenlos. Sollte die Platte nicht mehr booten und man möchte vor einer Neuinstallation noch seine Daten sichern, empfiehlt sich eine auf Datenrettung spezialisierte Linux Live Distribution aus der Aufstellung von The LiveCD List. Bei zerstörter Hardware, gibt es zwar auch Hilfe, die ist aber meist sündhaft teuer (ca. 1200€, siehe THG).
Windows XP hat nach einer Neuinstallation zahlreiche “Features” die viele nie benötigen oder die den Benutzer sogar bei der Arbeit behindern. Eines was mich besonders nervt ist der nach eine
m automatischen Update erscheinende Dialog, ob jetzt oder später neu gestartet werden soll. An sich eine gute Sache, wenn Microsoft unter “Später” nicht verstehen würde:”Ich frage alle 10 Minuten ob lieber doch neu gestartet werden soll”. Dabei kenne ich kaum ein Update, bei dem eine solche Eile geboten ist.
Auf die Schnelle hilft hier die Eingabe von
sc stop wuauserv
unter Start -> Ausführen
Wer diesen von MS anscheinend gewollten Störfaktor dauerhaft loswerden will, benötigt den Gruppenrichtlinieneditor, der nur unter Windows XP Professional vorhanden ist.
In der Windows XP Home-Edition müsste erst der Gruppenrichtlinien Editor nachinstalliert werden. Eine Anleitung dazu gibt es bei winfaq.de. Eventuell hilft auch ein Eintrag in die Registry:
Dazu geht man auf Start -> Ausführen und gibt regedit ein. Dann sucht man folgenden Ordner:
HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Policies\Microsoft\Windows\WindowsUpdate\AU
und stellt dort den REG_DWORD Schlüssel RebootRelaunchTimeoutEnabled auf 1 (0 ist Standard, also 10 Minuten)
Steht er auf 1 muss noch eine Zeit angegeben werden. Dazu erstellt man den DWORD Wert RebootRelaunchTimeout und trägt die Zeit bis zur nächsten Nachfrage in Minuten ein. Mit dem Maximalwert von 1440, also 24 Stunden, was ich mir als Standard gewünscht hätte, hat man erstmal Ruhe.
Die Änderung kann auch incl. Eintrag, dass bei eingeloggtem User kein Neustart statfinden soll als *.reg Datei heruntergeladen werden: XPRebootTimeout.zip
Mit Windows XP Pro geht man auf start -> ausführen und gibt dort gpedit.msc ein um den Gruppenrichtlinieneditor zu starten.
Bei den Richtlinien für Lokale Computer -> Computerkonfiguration -> Administrative Vorlagen -> Windows-Komponenten -> Windows Update für die Richtlinie “Erneut zu einem Neustart für geplante Installtionen auffordern” entweder die Option “Deaktivieren” auswählen oder die Dauer zwischen den Nachfragen begrenzen.
Update: Windows 7 räumt einem immerhin 4 Stunden bis zur nächsten Nachfrage ein. In dem Tempo wird also Windows 13 erstmals eine Vernünftige Zeitspanne von 24 Stunden zwischen den Warnungen ermöglichen
Das wohl am meisten verbreitete Antivirenprogramm AntiVirus Personal nervt seit letztem Jahr in der Free-Edition leider mit fast bildschirmfüllenden Popups nach jedem Update. Die lassen sich unter Windows XP zum Glück sehr leicht abschalten. Dabei helfen die Pfadregeln, die eine Ausführung der avnotify.exe verhindern. Diese funktionieren leider nur unter Windows XP Pro. XP-Home und Vista Usern könnte der Tip am Ende der Seite helfen. Mehr…

Da ich sie immer mal wieder suche hier die Verknüpfung
um den PC per doppelklick herunterzufahren:
%systemroot%\system32\shutdown.exe -s -t 01 -f
und in den Ruhezustand gehts so:
%systemroot%\System32\rundll32.exe powrprof.dll,SetSuspendState
Ob der PC nun in den Standby Modus oder Ruhezustand geht hängt davon ab, ob der Ruhezustand in den Energieoptionen aktiviert wurde.