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Archiv für die Kategorie ‘Windows’

Windows 7 Home Premium Passwort läuft ab

15. Januar 2010 Keine Kommentare

Vor kurzem bekam ich die Meldung, dass in 2 Tagen mein Passwort abläuft und ich es mit Strg+Alt+Entf unter Kennwort ändern wechseln sollte. Eigentlich läuft das Kennwort nicht ab. Da ich das Benutzerkonto aber mit Windows-EasyTransfer geklont hatte, um ihm nur noch Standardbenutzerrechte einzuräumen, schien die Kennwortrichtlinie verändert worden zu sein.
Das zu ändern wäre mit lusrmgr.msc auch kein Problem gewesen. Leider steht dieses aber in der Home Edition nicht zur Verfügung. Dafür wurde freundlicherweise net user und net accounts mitgeliefert.

Man startet also eine Eingabeaufforderung mit Administratorrechten, indem man im Startmenü cmd sucht und das Programm mit gedrücktem Strg+Shift startet.
Dort gibt man folgendes ein um den Kennwortablauf zu verhindern:
net accounts /maxpwage:unlimited

Wenn net accounts dann Maximales Kennwortalter “Unbegrenzt” zeigt, sollten keine störenden Hinweise mehr auftauchen.

KategorienWindows

Windows Autologon

8. Dezember 2009 Keine Kommentare

schlusselWenn in Windows mehrere Benutzeraccounts angelegt werden, muss man selbst, wenn man kein Passort für seinen Account angibt, nach dem Start darauf klicken.

Bei Webdomination habe ich von Auto Logon & Lock gelesen, womit es möglich ist, die Programme, die sonst nach dem Login geladen werden müssen vorzuladen, um nach dem Einloggen gleich losarbeiten zu können.
Ich wollte aber ohne Klicks gleich auf den Desktop.

Der Artikel von LogonExpert, den ich im Folgenden wiedergebe, beschreibt gleich drei Möglichkeiten, wie man das anstellen kann.
Angeblich wird das Passwort immer unverschlüsselt in der Registry abgelegtl. Selbst, wenn die Hinweistexte von z.B. Sysinternals oder TweakUI etwas anderes vermuten lassen. Mehr…

KategorienHowTo, Windows

Firewallregeln für ausgehende Verbindungen in Windows 7

29. Oktober 2009 4 Kommentare

win7firewallDie Firewall in Windows XP war mehr oder weniger uninteressant, weil sie lediglich eingehende Verbindungen kontrollieren konnte. Hatte man sich einen Trojaner oder Keylogger eingefangen, konnte dieser ohne Nachfrage Dateien ins Netz versenden. Windows 7 hat jetzt endlich eine Firewall, die auch ausgehenden Traffic kontrolliert. Leider ist das zugunsten von weniger Userinteraktion keine Standardeinstellung. Wer Ausgehenden Traffic kontrollieren möchte Klickt Start -> Systemsteuerung -> System und Sicherheit -> Windows-Firewall -> Erweiterte Einstellungen im Mittleren Fenster ganz unten dann auf Windows-Firewalleigenschaften. Dort kann man für das jeweilige Profil bei Status die Ausgehende Verbindungen auf “Blockieren” setzen. Das heißt leider nicht, wie ich durch einen Kommentar aufgeklärt wurde, dass eine Nachfrage erscheint, sondern, dass man nun nach der Whitelist Methode, wie schon in Vista, allen benötigten Programmen in den Firewalloptionen einzeln Zugriff gewähren muss. Die Default Einstellungen findet man im Dokument “HomeGroup and Firewall Interaction” auf der Microsoft Seite. Die Nachfrage erscheint tatsächlich nur bei eingehenden Verbindungen. Warum dieses Feature für ausgehende Verbindungen nicht verfügbar ist bleibt mir ein Rätsel… Einzige Lösung scheint mir momentan die Freeware Window 7 Firewall Control von Sphinx zu sein, die als 3rd Party Applikation aber wieder ein Risiko darstellt.

KategorienSicherheit, Windows

Windows 7 SSD Optimierungen

25. Oktober 2009 Keine Kommentare

win7Nachdem ich gestern Windows 7 Installiert habe, war ich natürlich gespannt, wie häufig das System auf die Festplatte zugreift, zumal ich eine SSD habe und die nur eine begrenzte Anzahl von Schreibzugriffen verkraftet. Die Unterstützung von SSDs war immerhin für mich eines der größten Argumente für Windows7.

Anscheinend erkennt das neue Windows SSDs nicht anhand von Herstellerdaten, sondern durch einen Performancetest. Schneidet die Platte gut genug ab, (zwischen 6,5 und 7,9), werden automatisch Prefetching, Superfetching, Defragmentierung und Indexierung deaktiviert. Außerdem wurde die Blockgröße des Dateisystems angepasst, um die Speicherblöcke auf der SSD nicht halb zu beschreiben. Zuletzt wird Trim aktiviert, was nicht benutzten Speicher auch tatsächlich wieder freigibt.
Die bei der Installation automatisch vorangestellte Extrapartition von 100MB ist, nicht wie von mir zuerst irrtümlich angenommen für das Alignment, sondern ausschließlich für Systemdateien gedacht.

Bei mir war nach der Erstinstallation leider Defrag aktiviert, die Indexierung nicht abgestellt und auch Prefetching/Superfetching an. Irgendwas war also schiefgelaufen. Zu langsam war höchstens das Netbook, nicht die SSD. Die Optionen sind per Hand zwar schnell eingestellt, aber wie sieht es mit Trim aus? Wo kann man nachschauen, ob das an ist? Im OCZ Forum fand ich die Lösung.
Man öffnet die Startleiste, gibt cmd ein und klickt den Eintrag mit der rechten Maustaste an und klickt auf “Ausführen als”. Die Abfrage startet man dann per fsutil behavior query disabledeletenotify

Bei mir kam “= 0″ heraus, was bedeutet, dass zumindest Trim aktiv ist.

Den der Systempartition vorangestellten Speicher kann man sich per wmic partition get startingoffset zeigen lassen.

Dass leider doch noch eine Menge Schreibzugriffe stattfinden, kann man sich mit dem ProcessExplorer unter Tools -> File Summary in der Spalte Writes ansehen.
Mal schauen, was sich durch Abschalten von Diensten noch erreichen lässt.

Am Ende wäre es schön gewesen, wenn Microsoft in der Systemsteuerung eine Option für die manuelle Aktivierung sämtlicher SSD-Optimierungen angeboten hätte. Unter Linux wär mir das alles nicht passiert ;) . Ich bin im Großen und Ganzen, trotz schwachem Atom N270, sehr zufrieden mit der Performance und den neuen Startleistenfunktionen.

Update: Im OCZ Forum gibt’s einen SSDTweaker, der die wichtigsten Tweaks automatisch durchführt.

Viele Windows XP Tips aus meinem letzten Post zu SSDs funktionieren übrigens auch unter Windows7.

KategorienHardware, Windows

Windows 7 Upgrade für Studenten

24. Oktober 2009 Keine Kommentare

winupgradeWer es noch nicht mitbekommen hat: Wer eine .edu Mailadresse, einen Studentenmailaccount, Bescheinigung oder Ausweis hat, kann das Windows 7 Professional Upgrade für 35€ plus Steuern herunterladen und es sich für 13€ zusätzlich auf CD bestellen. Wer noch kein Windows hat, kann sich eine XP Professional für ca. 50€, bei Ebay oder Amazon kaufen.
Alles in Allem nicht so gut wie das Einführungsangebot, aber dennoch besser als der (noch) hohe Einzelpreis.
Sicher ein geschickter Schachzug, denn wer erzählt nicht gern von einem “Schnäppchen” im Bekanntenkreis, um lange Gesichter mit Aeoroptik und Schnickschnack zu machen, ohne diesmal für die Inkaufnahme von Geschwindigkeitseinbußen müde belächelt zu werden.
Am Ende zählt für Microsoft vor allem die Marktherrschaft und die hat in letzter Zeit gebröckelt.

KategorienWindows

Windows vom USB-Stick installieren

21. Oktober 2009 Keine Kommentare

xpusbsetupAlle Netbookbesitzer kennen das Problem, dass man entweder ein USB CD-ROM-Laufwerk kaufen muss oder sich einen USB Stick bootbar macht.
Das klappt mit Linux wunderbar, allerdings hat Linux noch Probleme mit Flashvideos, wenn nicht genügend Rechnerleistung vorhanden ist – also musste Windows her.

Eine wirklich einfache Lösung, die tatsächlich nur 4 Klicks erfordert ist WinSetupFromUSB. Eine Anleitung gibts bei myeee.wordpress.com.
Daneben gibt es noch USBMultiboot, den ich noch nicht getestet habe.
Der “Old-fashioned way” wäre per Bart’s Pe-Builder.

Auf jeden Fall sollte man alle Update Packs vorher per nLite einbinden, das geht deutlich schneller als später per Windowsupdate und ist sicherer.
Update Packs einbinden geht natürlich auch per Slipstreaming, wie bei ZDNet für SP2 beschrieben.

KategorienSoftware, Windows

Windows7 Taskleiste für XP

19. Oktober 2009 2 Kommentare

Dass man die Optik von Windows XP mit Themes an das Windows 7 Design anpassen kann ist nichts neues. Auch die Funktion der neuen Startleiste von Windows 7, die Fenster derselben Applikation zu einem Icon zusammenfasst und beim herüberfahren einen Mini-Screenshot aller Fenster anzeigt, lässt sich nachrüsten.
Hierfür lädt man sich einfach die Freeware ViGlance von Lee-Soft herunter. Die .exe benötigt keine Installation sondern richtet sich gleich einen Programmordner ein. Beim Start erscheint ein Splashscreen. Ein Autostart ist in den Optionen wählbar.
Stellt man das Programm aus und vergrößert die Taskleiste auf 2 Zeilen werden die Icons, welche man bei häufiger Benutzung als Schnellstarticons pinnen kann deutlich größer.
Das Programm braucht ca. 10MB Arbeitsspeicher und hatte bei mir keinen spürbaren negativen Einfluss auf die Geschwindigkeit. Nach dem Start verging allerdings einige Zeit bis die alte Taskleiste überdeckt wurde.
Bei der Benutzung von Gimp kamen die Mini-Screenshots immer in den Vordergrund, wenn ein neues Fenster aufging.

Das Programm ist also noch nicht vollkommen ausgereift, bis zum nächsten Rechnerneukauf, wo dann sicher das neue Windows drauf ist, aber eine gute Überbrückung.

viglance

via internet-echo.de

KategorienFreeware, Windows

CD USB Autorun Menü erstellen

2. Oktober 2009 Keine Kommentare
Compact AutoRunner Beispiel

Compact AutoRunner Beispiel

Hat man eine CD oder einen USB-Stick mit der passenden Software zusammengestellt, ist es komfortabel, wenn beim Einlegen oder Einstecken ein Menü erscheint, um Programme installieren oder andere Aktionen mit einem Klick zu starten zu können.
Für diesen Zweck gibt es (wie so oft ;) ) Freeware, die ich hier kurz vorstellen möchte.

Unter GNU Lizenz gibt es CDInterfaceStudio. Das Programm bietet zwar nicht sonderlich viele Anpassungsmöglichkeiten, ist aber dafür umso schneller konfiguriert und einsatzbereit. (benötigt .net1.1)

CAutoRun hat eine sehr altmodische Oberfläche mit Buttons im Windows 3.11 Design, bietet aber schon mehr Optionen. Das Programm bereitete leider bei der an meinem Monitor veränderten DPI-Konfiguration Probleme.

Etwas zu statisch ist EasyMenuCD. Es hat einen nicht entfernbaren About Button und akzeptiert nur .exe Dateien, sowie ein fetstes layout mit vorgegebenen Buttonbeschriftungen.

CDStarter ist das am Besten anpassbare Programm, wo Buttons auch icons bestehen können und man sounds einbinden kann. Leider bleibt hier auch ein About Button verpflichtend.

Für meine Zwecke waren die Gestaltungsmöglichkeiten von Compact AutoRunner genau richtig. Buttons können auf einer frei skalierbaren Menüfläche platziert und beschriftet werden. Selbst an die Möglichkeit zum Einbinden eines Fotos und Icons wurde gedacht. Lediglich die Form der Buttons war vorgegeben und Sounds konnte man nicht einbinden. Mehr…

KategorienFreeware, HowTo, Windows

Schneller Start mit Launchy

26. September 2009 1 Kommentar

launchyLaunchy ist ein kleines Freeware Tool, was den Programmaufruf per Tastatureingabe ermöglicht. Möchte man Firefox starten, braucht man also nur Alt+Leertaste drücken und fir eingeben und braucht nicht nach einem Shortcut suchen oder die Hände von der Tastatur nehmen. Per default indexiert das Programm das Startmenü und die Schnellstartleiste. Man kann aber auch ganze MP3 oder Bilderordner in den Katalog aufnehmen und durchsuchen. Auf die praktische Ergänzung für Windows wurde ich durch den Tip von Webdomination aufmerksam, wo noch ein paar weitere Einsatzmöglichkeiten erklärt werden.

Sehr praktisch ist die Funktion Lesezeichen auf diese Art zu durchsuchen. Beim Internet Explorer geht das automatisch. Firefox nutzt allerdings kein für Launchy indexierbares Format, weshalb man nach der Eingabe von about:config in die Adressleiste den Wert browser.bookmarks.autoExportHTML von false auf true ändern muss. Die Bookmarks werden dann nach jedem Schließen von FF in die Datei bookmarks.html exportiert.

KategorienFreeware, Windows

SSD richtig nutzen

6. September 2009 2 Kommentare

samsungssdsmallSolid State Drives haben zumindest den Ruf, trotz immer ausgefeilter Schreibalgrorythmen schnell die maximale Anzahl an Schreibvorgängen erreicht zu haben. Es gibt aber Rechnungen, dass selbst auf einem nicht auf SSD-Nutzung abgestimmten System, die Speicherchips bei durchschnittlicher Nutzung mindestens 10 Jahre halten. Aufgrund des hohen Preises möchte ich jedoch kein Risiko eingehen und habe mich mal nach ein paar optimierungen umgeschaut. Eine recht umfangreiche Anleitung existiert bereits im OCZ Forum.

Da ich hier nicht jeden einzelnen Tweak ausführen möchte, dabei hilft Google, hier ein paar Stichpunkte, was die Lebensdauer verlängert und z.T. Geschwindigkeit einer SSD verbessert: Mehr…

KategorienHardware, Linux, Windows