
Photoedit by: mediengestalter.cc (aus folgenden unter CC Lizenz veröffentlichten Bildern: Bild1, Bild2)
Das Thema Internetsperren beschäftigt mich jetzt schon länger. Daher hier ein zwar einseitig beeinflusstes aber anscheinend nicht ganz aus der Luft gegriffenes Plädoyer für ein unbeschränktes Internet.
Mehr…
Habe gerade per Giropay 3,90 an die Post überwiesen und im Gegenzug eine PDF-Datei erhalten, die sich online mit dem DHL-Server verbindet und einen Testdruck und einen! Audruck ermöglicht.
Eigentlich eine tolle Sache, so braucht man in der Filiale nicht mehr anstehen. Doch das wäre zu einfach gewesen.
Da ich noch nie Druckerprobleme hatte wollte ich mir das Papier sparen und habe gleich richtig gedruckt. Was ich erhalten habe, kann man auf dem Bild erkennen. Zumindest nichts, gegen was mir DHL ein Päckchen zustellt. Ein weiterer Ausdruck war nicht möglich.
Ich kann daher jeden, der nicht wirklich weit von einer Filiale weg wohnt, vor dem Online-Frankieren warnen, solange ein mehrfaches Drucken nicht möglich ist.
Ein zweiter Ausdruck sollte doch anhand des Strichcodes von der Post erkannt und nicht zugestellt werden können?
Kundenservice ist kontaktiert. Mal sehen, ob man dort kulant ist.
Nachtrag: Anscheinend bin ich ja nicht der einzige, der Probleme mit dem Service hat. Zumindest stärkt das meine Hoffnung auf eine Erstattung.
Super, man war kulant. Einen Tag später hatte ich den Link für einen neuen Druck. Das war unkomplizierter und schneller, als ich erwartet hatte.
Mit einem anderen Drucker und Testdruck lief es dann auch problemlos.
Man braucht nicht mal zu suchen, um Geschichten zu finden, bei deren Lektüre man sich herrlich über die Firmen aufregen kann, von denen man entweder ein Betriebssystem hat, bei denen man Bücher kauft, oder mit deren Hardware jeder Zweite, der was auf sich hält, durch die Gegend läuft. In diesem Fall wars eine Geschichte über Amazons Kindle. Amazon hatte fälschlicherweise Kopien von Animal Farm und Brave New World verkauft. Als der Irrtum auffiel, wurde der Fehler einfach “ungeschehen” gemacht, indem die Bücher bei den Kunden gelöscht wurden und – immerhin, der Kaufpreis zurückerstattet wurde. Dumm nur, wenn man sich virtuelle Notizen in eines der besagten Bücher gemacht hatte. Die waren nämlich auch weg, mal abgesehen von der Grenz- und Kompetenzüberschreitung.
Leider halten sich zu viele große Firmen den Remotezugriff auf Kundengeräte offen. Da kann man nur hoffen, dass die Verbraucher bald per Gesetz vor solchen Aktionen geschützt werden. Geklagt wurde in den USA zumindest schon.
via engadget / photo credit: cc by sa Joe Shlabotnik
Ja, brave Applelaner jailbreaken ihr iPhone nicht. Wer das doch tut, so Apple, könnte die nationale Sicherheit gefährden, da eine veränderte baseband processor Software einen Angriff auf die Funkstabilität der Mobilfunkmasten ermöglicht. (Ich habe auch nur eine Mikrowelle um WLANS zu stören). Auch könne man mit einem gehackten iPhone die persönliche ID seines Telefons verändern und so anonyme Anrufe tätigen. Alles in allem ist der Jailbreak eines iPhones also der erste Schritt zum Terroristen oder zumindest Drogendealer, der anonym bleiben möchte.
via Wired Magazine
Update: Und dann versäumt es Apple eine tatsächliche Sicherheitslücke zu patchen, deren Behebung nach Bekanntmachung in breiterer Öffentlichkeit, auf der Blackhat Konferenz, plötzlich sehr schnell ging. Warum nicht gleich?
Herrlich, wenn Unternehmen so kundenorientiert arbeiten wie Microsoft.
Erst wird (evtl. den Hardwareherstellern zuliebe?) ein mit Effekten überladenes Vista vorschnell herausgebracht, dann ein Windows 7 nachgeschoben, was sich wahrscheinlich erst gegen Windows XP durchsetzen kann, wenn dieses keinen Support mehr bekommt und jetzt lese ich, dass Microsoft keine XP Lizenzen mehr an MSI vergibt, weil im U115 SSD und HDD kombiniert wurden, um die Ladezeiten von Windows per SSD zu beschleunigen und die Daten auf der HDD abzulegen.
Ich nehme daher an, dass Microsoft den Kunden solange schützen möchte, bis es selbst solche Netbooks anbieten kann, jetzt wo die Streitigkeiten um den Namen “Netbook” zwischen Psion und Intel beigelegt sind.
Solche Nachrichten freuen die Linux Gemeinde sicher immer ungemein.
Update: Da passt es ja wieder herrlich ins Bild, dass der Windows 7 Vorverkauf, der für einen Monat angekündigt war schon nach einer Stunde beendet war. Naja sicher hat die Marketingabteilung das Interesse nicht richtig einschätzen können, schließlich sind ja schon soo viele freiwillig auf Vista umgestiegen.