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Archiv für die Kategorie ‘NSLU2’

NSLU2 Befehlsübersicht

3. Juli 2009 Kommentare ausgeschaltet

consolescreenshotNach dem Unslingen steht man als Linuxanfänger vor dem Problem kaum Befehle zu kennen. Folgende Befehle sind für den Anfang hilfreich: free: zeigt die Speicherauslastung und Größe des Swapfiles an mit der Option (-m auch in Megabyte) top: Zeigt die aktuelle Speicherauslastung / Prozessorlast / Offene Prozesse (benötigt procps – ipkg install procps) ipkg: der Paketmanager (siehe ipkg /man) Gegenstück zu Ubuntus apt-get

  • ipkg update – Aktualisiert die Paketquellen
  • ipkg list – Zeigt verfügbare Pakete (um auch a zu sehen wird “less” benötigt: ipkg install less) Zur Verwendung schreibt man dann: ipkg list | less
  • ipkg list_installed – zeigt installierte Pakete
  • ipkg install <paketname> – Installiert ein Paket
  • ipkg remove -recursive <paketname> – Deinstalliert ein Paket mit allen Bezügen (vorsicht bei Mehrfachbenutzung)

Wer einzelne Programme neustarten möchte, ohne die gesamte Slug zu rebooten, findet die Autostarteinträge in /opt/etc/init.d/ Sehr praktisch ist auch der find Befehl (Bsp.: find / | grep **Suchwort**), wenn man sich in der Verzeichnisstruktur noch nicht so auskennt. In den meisten Fällen finden sicht die Installierten Programme und deren Konfigurationsdateien aber in /etc oder /bin. In die Verzeichnisse wechselt man per cd [change directory]. Eine Verzeichnisebene höher gehts im Gegensatz zu Dos, wo man cd.. schreiben muss, mit cd .. (man beachte die Leerstelle). Die Ordner- und Dateinamen findet man dann per ls (list). Ansonsten kann man sich meist der üblichen Linuxbefehle bedienen. Eine kleine Auswahl findet man z.B. bei meinubuntu, oder direkt bei der Ubuntu Community. Eine Generelle Einführung und Links zu Infoseiten gibts in meinem ersten NSLU Post.

KategorienLinux, NSLU2

Günstige / Stromsparende Heimserver

17. Juni 2009 Keine Kommentare

LinutopDie NSLU2 ist schon etwas in die Jahre gekommen, gehört aber noch lange nicht zum alten Eisen. Dennoch habe mich jetzt ein wenig umgeschaut, welche Hardware einerseits ähnlich stromsparend aber dennoch leistungsfähig genug für einen MySQL Server und andere Speicherintensive Anwendungen ist.
Ob der Stomverbrauch wirklich niedriger liegt als die üblichen Hostingkosten kann man mit diesem Stromkostenrechner mal überprüfen. Leider ist es oft schwer an verlässliche Verbrauchsangaben zu kommen. Weitere Bedingung war der lüfterlose Betrieb.

SheevaPlug – 512MB Flash, 512MB DDR2 Ram, 1,2 Ghz XScale CPU, SDCardSlot, USB

miniPC 105 – 1GB Ram, AMD Geode LX 800, 1GB Flash, Sound, VGA, WLAN, GPRS, VESA-Halter erhältlich, WinXP installation möglich

Linutop – Ähnlich miniPC 105

Flepo MiniPC 2 – ebenfalls Geode LX 800

Fit-PC2 – Atom, aber anscheinend sparsamer (8W)

Tranquil T7 – Atom Lösung, schon recht hoher Strombedarf

Zenega / T-Online S100 – 128MB Ram, 733Mhz Intel, 32MB Flash – nur für Bastler

Eigenbau – bspw. PicoPSU, Jetway Board, Fanless Case o.ä. (siehe auch Tests auf minitechnet.de / epiacenter.de)

Asus Eee PC 701 – lüfterlos nur mit Mod

Wer mehr sucht findet die kleinen Kästen oft unter den Bezeichnungen Nettop oder Thin-Client.

Nachtrag: Im schlimmsten Fall zieht ein hier vorgestellter PC 25 Watt. Wer mal sehen möchte, was ein PC verbrauchen “könnte” schaut mal hier ab 2:40.

cc photo credit: DaffyDuke

NSLU2 als Printserver

26. Januar 2008 Keine Kommentare

Neben externen Festplatten kann man nach der Installation von Unslung aus der “Slug” recht einfach mit Hilfe von Cups einen Printserver machen. Vorgegangen bin ich dabei nach dem offizellen HowTo. Mehr…

KategorienNSLU2

NSLU2 uNSLUng

25. September 2007 Keine Kommentare

Die NSLU2 wird von der Firma Linksys eigentlich als NAS (Network attached Storage) verkauft. Da als Betriebssystem
nslu2.jpg

Linux läuft, ist der Quellcode öffentlich. Dadurch ist es möglich den Funktionsumfang der kleinen Kiste deutlich zu erweitern. Wer sich also zutraut über telnet auch schonmal längere codeschnipsel einzutippen oder sich sowieso gut mit Linux auskennt, dem kann ich die Installation sehr empfehlen.

Die größte (englischsprachige) Community die sich mit der oft als “Slug” bezeichneten NSLU2 findet man auf www.nslu2-linux.org. Hilfe findet man aber auch in zahlriechen deutschsprachigen Foren und Wikis (Eine Linkliste findet Ihr am Ende der Seite).

Das erste Unslingen ist ziemlich einfach. Dafür geht man in der Weboberfläche auf Firmware-Upgrade und installiert statt der Linksys Firmware z.B. die unslung 6.10 beta.

Da ich nach längeren Pausen immer wieder von vorne anfangen musste, hier eine Kurzanleitung für missglückte Installationen / Upgrades:

  1. Redboot Modus aktivieren (Büroklammer in Reset lassen, Startknopf drücken, Klammer bei Rotem/dunkelgelbem Led schnell herausziehen)
  2. Alternative: Notebook per Crossoverkabel anschließen und das Netzwerk des Computers auf 192.168.0.2 und Subnet 255.255.255.0 einstellen, damit es keinen Adressenkonflikt gibt. Um den Richtigen Zeitpunkt zu finden, in der der Redbootmodus aktiv ist (ca. 2 Sekunden), kann man mit ping -t 192.168.0.1 in einem zweiten Fenster pingen, bis eine Rückmeldung kommt und in einem zweiten Fenster 192.168.0.1 9000 eingeben und erst bei einem geglückten Ping absenden.
  3. upslug2 oder unter Windows das sercomm upgrade Utility benutzen um Firmware zu flashen.
  4. Adminoberfläche ist unter 192.168.1.77 aufrufen (Alte Ports oder Änderungen merkt sich die Slug)
  5. Passwörter sind zurückgesetzt (Weboberfläche: admin/admin und telnet: root/uNSLUng)
  6. Unslingen – die swap Platte/Stick dabei am Besten an Port2, da an Port 1 auch Hubs dürfen

Da nach der Installation ständig auf den externen Speicher zugegriffen wird, ist dieser recht schnell hinüber. Dagegen habe ich in dieser NSLU Configuration Guide sehr nützliche Hinweise gefunden.

Nach dem Zusatz “noatime” in /etc/fstab und der Eingabe von “touch /.ext3flash” blieb die Statusleuchte meines Speichers erstmal aus.

Weiterführende Links:

KategorienLinux, NSLU2