Da der maximale Cache von Google Earth schon bei 2GB aufhört und eben nur Cache ist, eignet es sich nicht unbedingt für den Einsatz ohne Internetverbindung oder mit Volumentarifen. Als Alternative kann man sich die kostenlosen Landsat Satellitenbilder von True Marble Imagery herunterladen. Die Bilder haben eine Auflösung von 250m/Pixel (bis zu 700MB pro Kartenstück). Nicht schlecht sind auch die der NASA mit 500m/Pixel.
Unter der Adresse movies.msn.de bietet Microsoft jetzt kostenlos gestreamte Spielfilme an. Finanziert wird das Angebot über 10-Sekündige Werbeeinblendungen die alle 10 Minuten erscheinen. Die Qualität ist in Ordnung und die Auswahl sehr gut.
Ich habe mir nach dem Video zum Drucken und selbst gestalten in Word eine Vorlage gezeichnet, die hier als *.jpg und *.pdf heruntergeladen werden kann.
Keine Audio/Videobearbeitungssoftware installiert bzw. keine, die in das gewünschte Format umwandeln kann? Dann sind die Online-Lösungen eine gute Alternative zur Softwareinstallation. Hier wird die Ausgangsdatei einfach hochgeladen, vom Anbieter konvertiert und kann anschließend wieder heruntergeladen oder per Email abgerufen werden. Unterstützt werden aktuell bis zu 150MB Dateigröße und viele eher unerwartete Formate, wie z.B. Archive oder Datenbanken.
Bei den letzten beiden Konvertern kann man auch gleich einen Link zur zu konvertierenden Datei angeben. Wer nicht weiß, mit welchem Programm eine Datei geöffnet werden kann, nutzt am Besten die Suchfunktion von fileinfo.net.
Der MindManager von Mindjet ist zwar führend auf dem Gebiet des Mindmappings, gerät aber immer mehr in Bedrängnis. Zum einen wegen seines hohen Preises von 350€, zum andren wegen der immer besser werdenden Freeware-Alternativen. FreeMind ist Java-basiert und somit plattformunabhängig, MindMeister hat für eine Web2.0 Anwendung nicht nur eine schicke Oberfläche sondern bietet zusätzlich sehr viele Exportfunktionen (pdf, freemind, rtf, bild…). Besonders schnell lässt sich eine Mindmap mit Text 2 Mind Map erstellen – Export is leider nur als JPG möglich. Unter Linux gefällt mir vym recht gut und lässt sich leicht über die Paketverwaltung installieren. Dass man für eine Mindmap nicht unbedingt den Computer bemühen muss zeigen die künstlerisch gestalteten, handgemalten Maps auf Mappio. Fertige Mindmaps können aus den Wikipedia Verlinkungen unter WikiMindMap generiert werden.
Gute Zeiten für MP3-Sammler! Wer keinen großen Wert auf das authentische Gefühl beim Einlegen einer Original-CD mit Cover legt kann mit TheLastRipper und einem Last.fm Account seine Festplatte auf einfache Weise mit Musik füllen. Dabei kann man entweder die auf Last.fm erstellte Playlist (z.B. ein komplettes Album) herunterladen lassen oder per Eingabe eines Künstlernamens Songs von diesem herunterladen. Für die Playlist muss man im Reiter URL folgendes eingeben:
lastfm://user/username/playlist
wobei ‘username’ natürlich durch den eigenen Account-Namen ersetzt werden muss.
Wer noch keine Playlist erstellt hat kann Musik auch nach Genre sortiert herunterladen. Dazu gibt man
lastfm://globaltags/jazz
ein. Im Beispiel werden dann mit ‘Jazz’ getaggte Lieder geladen. Bei 150.000 kostenlosen MP3s die Last.fm hostet wird sicher für jeden Geschmack etwas dabei sein. Mit 128kbit/s ist die Qualität für meine Ohren durchaus noch ausreichend. Ob die Benutzung legal ist beantwortet der Programmierer unter in seinem Wiki. Danach handelt es sich im Grunde um einen “modernen” Radiomitschnitt, weshalb die Benutzung legal ist, solange last.fm in Deutschland nicht verboten wird.
Hörbücher müssen nicht immer ein Loch in die Haushaltskasse reißen. Wer den Weg zur Bücherei scheut kann sich unter Vorleser.net 450 Bücher kostenlos vorlesen lassen.
Ein interessantes Konzept hat LibriVox, wo ältere Werke, die nicht mehr dem Urheberrecht unterliegen kapitelweise von freiwilligen Lesern aufgenommen und später zu kompletten Hörbuch zusammengesetzt werden.
Wer selbst kein Passendes Bild für seine Website parat hat, wird schnell im Web fündig. Genauso schnell verstößt man mit der Veröffentlichung gegen das Urheberrecht. Aus diesem Grund haben sich viele Foto-Communities zum Bildertausch gebildet. Leider geht es dort meist nicht ohne Anmeldung und manchmal ist auch eine Anfrage an den Fotografen notwendig. Dafür hat man eine Auswahl aus mehreren Hunderttausend gut sortierten Bildern. Auf jeden Fall sollte man sich die Nutzungsbedingungen vor dem Onlinestellen gut durchlesen – wie dieses Beispiel zeigt: ARD – Plusminus
compfight – Durchsucht Flickr auf Wunsch auch nach Bildern mit Creative Commons Lizenz – ohne Anmeldung ca. 74Mio freie Fotos – Nutzungsbedingungen am Bild