Windows Autologon
Wenn in Windows mehrere Benutzeraccounts angelegt werden, muss man selbst, wenn man kein Passort für seinen Account angibt, nach dem Start darauf klicken.
Bei Webdomination habe ich von Auto Logon & Lock gelesen, womit es möglich ist, die Programme, die sonst nach dem Login geladen werden müssen vorzuladen, um nach dem Einloggen gleich losarbeiten zu können.
Ich wollte aber ohne Klicks gleich auf den Desktop.
Der Artikel von LogonExpert, den ich im Folgenden wiedergebe, beschreibt gleich drei Möglichkeiten, wie man das anstellen kann.
Angeblich wird das Passwort immer unverschlüsselt in der Registry abgelegtl. Selbst, wenn die Hinweistexte von z.B. Sysinternals oder TweakUI etwas anderes vermuten lassen.
1. Das Passwort wird in die Registry eingetragen (und ist dort nicht verschlüsselt):
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon
Die nötigen Strings sind:
AutoAdminLogon (1=Ja / 0=Nein)
DefaultUserName (Benutzername für Autologon)
DefaultPassword (Passwort des Benutzers für Autologon)
ForceAutoLogon (Nur bei Windows 2000 auf =1 stellen)
2. Advanced User Accounts Panel:
Hierhin gelangt man mit Drücken von Windowstaste + R und Eingabe von control userpasswords2
(Mit control userpasswords gelangt man übrigens zur gewöhnlichen Benutzerverwaltung)
Dort wählt man den Benutzer, der automatisch eingeloggt werden soll aus und entfernt den Haken bei “Benutzer müssen Benutzernamen und Kennwort eingeben”. Nach Klick auf ok wird man aufgefordert Benutzername und Passwort des Nutzers von Autologon einzugeben.
Auch hier wird das Passwort unverschlüsselt gespeichert.
3. LSA Secret:
Das Tool speichert das Passwort ebenfalls in der Registry, aber an einem weniger bekannten Ort.
Leider gibt Microsoft hierfür keinen Support hierfür.
Sysinternals, was später von Microsoft gekauft wurde hat aber ein entsprechendes Tool herausgebracht, was man beim technet herunterladen kann.
4. TweakUI und andere Tweak Utilities:
Laut LogonExpert speichern sie alle in Plaintext in der Registry, obwohl in TweakUI zu lesen war, das Passwort würde verschlüsselt abgelegt.
Am Besten, man nimmt ein besonders unbekanntes Programm, dem man vertraut, dessen Quellcode nicht einsehbar ist (ein Wiederspruch?) und versteckt es vor dem Nutzer, oder löscht es gleich wieder.
Hier, unter Windows 7 funktionierte die Registry-Methode einwandfrei. Man muss allerdings darauf achten, nicht den Usernamen, der Angezeigt wird, sondern den, unter dem das Profil gespeichert ist, anzugeben (also den unter “C:\Benutzer”). In den meisten Fällen stimmen diese natürlich überein.